Westart
Kultur (D 2026)
Gebaut für die Heiligen Drei Könige: Westart zu Besuch im Kölner Dom Er ist weltweit bekannt und ein Bauwerk der Superlative: Der Kölner Dom. Sechs Millionen Menschen besuchen ihn jährlich, er hat die größte je gebaute Kirchenfassade und eine Bauzeit von 632 Jahren. Dieses prächtige Bauwerk gibt es nur, weil im Mittelalter die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln kamen, ihr Schrein ist noch heute das wertvollste Stück im Dom. Aber auch unter dem Kirchenbau gibt es einiges zu entdecken: In einem Bereich von rund 4000 qm finden sich Reste aus 2000 Jahren Stadtgeschichte. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni besucht am Ostersamstag das UNESCO Weltkulturerbe Kölner Dom und bewundert den wertvollen Dreikönigenschrein. Mit der Archäologin Ruth Stinnesbeck taucht sie aber auch ab unter den Dom und klettert hinauf bis aufs Dach. Amazonas am Rhein: Ausstellung "Amazônia. Indigene Welten" in Bonn Amazonien ist berühmt und unbekannt zugleich. Auch wenn die ersten Kontakte bereits vor fünfhundert Jahren stattfanden, erscheint es Europäern bis heute als ein Ort voller Geheimnisse. Die Ausstellung "Amazônia. Indigene Welten" in der Bonner Bundeskunsthalle hat sich zum Ziel gesetzt, die Komplexität dieser Region zu erfassen und die exotischen Vorstellungen abzubauen. 1000 Jahre alte Tonfiguren stehen aktueller Fotokunst gegenüber, ein ritueller Federschmuck zeitgenössischer Malerei. So werden der Kulturraum und seine Einwohner mit den Augen der Indigenen vorgestellt. Kulturkritik und Poetry Slam: "Benjamin im Stroboskop" von Bernard Hoffmeister Zwischen Leistungsdruck, Selbstoptimierung, Scheitern und dem ständigen Gefühl, eigentlich mehr aus sich machen zu müssen: In seinem Debütroman erzählt Bernard Hoffmeister von dem 29jährigen Benjamin, der über Walter Benjamin promoviert. Er begleitet ihn durch den Großstadtalltag, die Uni-Bubbles, die Kultur- und vor allem die Poetry-Slam-Szene Düsseldorfs. Ohne klassische Handlung fängt "Benjamin im Stroboskop" ein Lebensgefühl ein, in dem vor allem eines bleibt: die Frage nach dem Sinn. Poetische Maschinen: Rebecca Horn in Wuppertal Sie war die erste Frau, der das New Yorker Guggenheim Museum 1993 eine Einzelausstellung widmete und eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Rebecca Horn. Jetzt sind im Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden 14 Arbeiten der 2024 verstorbenen Künstlerin zu sehen. Ein Konzertflügel, der seine Tasten verliert, zwei sich küssende Nashorn-Hörner oder eine Malmaschine – die retrospektiv angelegte Ausstellung "Emotion in Motion" lässt mit den großformatigen kinetischen Skulpturen in die Poesie und den Witz von Rebecca Horn eintauchen. Habgierig: "Vom Fischer und seiner Frau" als Tanzabend in Detmold Sie ist unersättlich, möchte erst eine Hütte, dann ein Schloss, König, Kaiser und Papst werden. Alles Wünsche, die Ilsebills Mann an einen Butt richten soll. Im Märchen "Vom Fischer und seiner Frau" werden all ihre Wünsche erfüllt, bis sie so werden möchte wie Gott, dann ist der schöne Traum vorbei, sie lebt wieder in ihrem alten Leben. Das Landestheater Detmold hat diese Parabel über Habgier und Unmäßigkeit als Ballettabend in Auftrag gegeben. Choreografin Katharina Torwesten und Komponist Robert Lillinger haben ein Werk geschaffen, das musikalische Raffinesse mit psychologisch durchdachten Choreografien vereint.
- Gebaut für die Heiligen Drei Könige: Westart zu Besuch im Kölner Dom.
- Amazonas am Rhein: Ausstellung "Amazônia. Indigene Welten" in Bonn.
- Kulturkritik und Poetry Slam: "Benjamin im Stroboskop" von Bernard Hoffmeister.
- Poetische Maschinen: Rebecca Horn in Wuppertal.
- Habgierig: "Vom Fischer und seiner Frau" als Tanzabend in Detmold.
Wiederholung
Sa, 04.04.2026 | 18:15 - 18:45