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Westart

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Sa, 20.06.2026 | 18:15 - 18:45

Kultur (D 2026)

Zu Besuch auf der Insel Hombroich Westart besucht das einmalige Museum Insel Hombroich, das seinen vierzigsten Geburtstag feiert. Auf dem 64 Hektar großen Gelände finden die Besucher, eingebettet in wilder Natur, Architektur und Kunst: eine einmalige Verbindung. Im Landschaftspark gibt es elf begehbaren Skulpturen, mit Werken der europäischen Moderne sowie archäologischen Artefakten – von Rembrandt über Schwitters und Yves Klein bis Gustav Klimt ist auf der Insel in der Erft das Who ist Who der Kunst zu bestaunen. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni trifft den Gärtner Christian Bieber, der den märchenhaften Park pflegt, und lässt sich von der Leiterin Ricarda Dick die frisch sanierten Gebäude zeigen. Außerdem stellt Westart den Maler Georg Schmidt vor, der auf der Insel seit über dreißig Jahren sein Atelier hat. Neue Ausstellung: "Radikale Hoffnung" im Kunstmuseum Gelsenkirchen Was haben Bergarbeiterstreiks, feministische Protestbewegungen und zeitgenössische Kunst gemeinsam? Dieser Frage widmet sich die internationale Gruppenausstellung "Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf" im Kunstmuseum Gelsenkirchen. Die Schau verbindet historische und aktuelle Perspektiven auf Arbeit, Widerstand und gesellschaftlichen Wandel. Dabei zeigt sie eindrucksvoll, dass Arbeitskämpfe nicht nur politische und wirtschaftliche Ereignisse sind, sondern auch kulturelle Ausdrucksformen hervorbringen können. Neues Album: "Piraten" von Grenzkontrolle Die Kölner Punk-Band Grenzkontrolle hat ihre neues Album "Piraten" veröffentlicht. Der Titel verweist auf die Kölner Edelweißpiraten, die Jugendgruppen, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand leisteten. Für Grenzkontrolle ist diese Gruppe Ausgangspunkt für Fragen nach Zivilcourage, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung in der Gegenwart, verpackt im Sound des Punks aus den subversiven 1980ern. Neues Buch: "Terror von rechts" von Barbara Manthe Mit ihrem Buch "Terror von rechts. Die Geschichte einer andauernden Gefahr" dokumentiert Barbara Manthe den Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik. Dabei verfolgt sie die Entwicklung rechter Gewalt von den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart und macht vor allem aus der Opferperspektive deutlich, dass rechtsterroristische Strukturen keineswegs ein neues Phänomen sind. Vielmehr zieht sich die Gewaltgeschichte des rechten Extremismus wie ein roter Faden durch die Geschichte der Bundesrepublik. Das Buch ist im C.H. Beck Verlag erschienen. Neuer Film: "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war" Der Dokumentarfilm "Jemand, der einmal ich war" der Kölner Regisseurin Regina Schilling zeichnet ein vielschichtiges Porträt der österreichischen Autorin, die im Juni 2026 100 Jahre alt geworden wäre. Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, ihr Werk ist voller Widersprüche. Die Mischung aus Dokumentation und Inszenierung versucht, das Werk und das Leben von Ingeborg Bachmann – verkörpert von Sandra Hüller – zu fassen.

Thema
  • Zu Besuch auf der Insel Hombroich.
  • Neue Ausstellung: "Radikale Hoffnung" im Kunstmuseum Gelsenkirchen.
  • Neues Album: "Piraten" von Grenzkontrolle.
  • Neues Buch: "Terror von rechts" von Barbara Manthe.
  • Neuer Film: "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war".