Männertrip
Comedy (USA 2010)
Ein kleiner Angestellter hat die zündende Idee, die leeren Kassen seines Bosses, des grossspurigen Plattenproduzenten Sergio (Sean "Puff Daddy" Combs), zum Klingeln zu bringen. Es jährt sich zum zehnten Mal der legendäre Auftritt von Rockstar Aldous Snow (Russell Brand) im Greek Theater in Los Angeles. Eine Jubiläumsshow soll die Albumverkäufe ankurbeln. Aaron (Jonah Hill) fasst den Auftrag, den inzwischen abgehalfterten Rockmusiker aus seiner Heimat England in die USA und ans Konzert zu schaffen. Die vermeintliche Spritztour mit seinem Idol gerät für den Musikfan zur Odyssee, aus dem vermeintlichen Begleiter wird ein Babysitter. Denn der zügellose Aldous lässt keine Gelegenheit aus, über die Stränge zu schlagen und seinen Aufpasser in Schwierigkeiten zu bringen. Vorschnell glaubt Aaron seine Aufgabe erfüllt, als er es schafft, Aldous zum Londoner Flughafen zu bringen. Es stehen ihm nämlich schlaflose Nächte in New York und Las Vegas bevor. Diese wird er nur im glücklichsten Fall erleben, verlangt Aldous doch von Aaron, Heroin durch die Sicherheitskontrolle zu schmuggeln. Seinen ersten Einsatz hatte Russell Brand als Aldous Snow anno 2008 in der Komödie "Forgetting Sarah Marshall" ("Nie wieder Sex mit der Ex"), dem Regiedebüt von Nick Stoller. Mit dem Drehbuchautor dieses Filmes, dem Schauspieler Jason Segel, entwickelte er in der Folge die Geschichte zu "Get Him to the Greek" (Originaltitel), in der die Nebenfigur Snow im Zentrum stehen sollte. So bereitete der musikalisch versierte Jason Segel den Weg für die parodistischen Pop- und Rocksongs, die die Highlights dieser überbordenden Komödie im Fahrwasser von "The Hangover" darstellen. Dabei ist Russell Brands eigene Stimme zu hören, wie auch jene der sonst vornehmlich in seriöseren Rollen anzutreffenden Rose Byrne in ihrer Rolle des vulgären Popflittchens Jackie Q. Einen reizvollen Kontrast zum schlaksigen Russell Brand bietet Aaron-Darsteller Jonah Hill. Zum Star wurde der füllige Hill in den Hitkomödien von Judd Apatow; im Sportdrama "Moneyball", im Quentin-Tarantino-Western "Django Unchained" und in Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street" frass er aber rege unter dem Zaun des Genres durch.
- Jonah Hill (Aaron Green)
- Russell Brand (Aldous Snow)
- Elisabeth Moss (Dr. Daphne Brinks)
- Rose Byrne (Jackie Q.)
- Colm Meaney (Jonathan Snow)
- Sean Combs (Sergio Roma)
- Kristen Bell (Sarah Marshall)
- Carla Gallo (Destiny)
- Aziz Ansari (Matty)
- Nick Kroll (Kevin)
- Kali Hawk (Kali)
- Tyler McKinney (African Child in Video)
- Zoe Salmon (Herself)
- Lino Facioli (Naples)
- Lars Ulrich (Himself)
- Mario Lopez (Himself)
- Pink (Herself)
- Billy Bush (Himself)
- Kurt Loder (Himself)
- Christina Aguilera (Herself)
- Ray Siegle (Paparazzo in Los Angeles)
- Chad Cleven (Paparazzi in Los Angeles)
- Jonathan Chris Lopez (Paparazzi in Los Angeles)
- Vero Felice Monti (Paparazzi in Los Angeles)
- Danny O'Leary (Himself)
- Brandon Johnson (Pinnacle Executives)
- Ivan Shaw (Pinnacle Executives)
- Tom Felton
- Nicholas Stoller (written by)
- Nicholas Stoller
- Chamonix Bosch (second second assistant director)
- Hannah Brown (third assistant director: London)
- Joey Coughlin (crowd third assistant director: London)
- Jeffrey J. Dashnaw (second unit director: Las Vegas)
- Charlie Foster (second assistant director: second unit)
- Scott Foster (additional second assistant director: New York)
- Sallie Anne Hard (second assistant director: London)
- Gary Marcus (first assistant director)
- Matthew Mason (second second assistant director: New York)
- Dawn Massaro (second assistant director)
- Jayson Merrill (first assistant director: Las Vegas)
- Michael J. Moore (first assistant director)
- FSK 16
