NDR Talk Show

NDR Talk Show
NO3
Fr, 23.01.2026 | 22:00 - 00:00

Gesellschaft (D 2026)

Andrea Berg, Sängerin Die "Königin des deutschen Schlagers" feiert einen runden Geburtstag: Am 28. Januar wird Andrea Berg 60 Jahre alt. Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich die geborene Krefelderin auf einem einzigartigen Siegeszug durch die Musikbranche. Mit 14 Nummer-eins-Alben und mehr als 16 Millionen verkaufter Tonträger ist sie die erfolgreichste Sängerin Deutschlands. Trotz ihres Erfolges ist sie bodenständig geblieben: Sie lebt mit ihrem Ehemann Ulrich Ferber und ihrer Mutter Helga in Aspach bei Stuttgart. Zur Familie gehören außerdem ihre Tochter Lena und Ulrich Ferbers Sohn Andreas Ferber, der mit Sängerin Vanessa Mai verheiratet ist. In der "NDR Talk Show" blickt Andrea Berg auf ihre Karriere zurück, verrät, warum sie auch in diesen Zeiten optimistisch und zuversichtlich bleibt und warum sie sich noch mehr als bisher für hilfsbedürftige Menschen engagieren will. Außerdem wird sie ihren Hit "Ja ich will" in einer ganz speziellen "NDR Talk Show"-Version präsentieren. Katrin Eigendorf, Journalistin und Kriegsreporterin Katrin Eigendorf gehört zu den renommiertesten deutschen TV-Reporterinnen. Seit den 1990er-Jahren berichtet sie aus den Krisen- und Kriegsgebieten weltweit wie der Ukraine, Russland, Libanon, Israel und Afghanistan. Seit 2022 ist die 63-Jährige internationale Sonderkorrespondentin des ZDF. Für ihre Arbeit ist sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs Preis, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis. Ihr Markenzeichen: Sie berichtet nicht aus der Distanz, sondern aus unmittelbarer Nähe, und das mit großer Empathie und eigener Anteilnahme. In ihrem Buch "Erzählen, was ist. Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege" und in der "NDR Talk Show" berichtet die Journalistin über ihre Arbeit und erzählt von bewegenden Begegnungen und persönlichen Schicksalen in Kriegszeiten. Diego Pooth, Model und "Let's Dance"-Gewinner Das Rampenlicht kennt er seit seiner Kindheit; seit er 2025 "Let's Dance" gewonnen hat, ist er selbst auf dem Weg zum Star: Diego Pooth. In Köln als Sohn von Verona und Franjo Pooth geboren und aufgewachsen, geht er nach dem Abitur nach Florida auf ein Sportinternat, um Golf-Profi zu werden. Außerdem modelt er international, u.a. auf der Mailänder Fashion Week. Die Golf-Karriere gibt er allerdings 2024 auf: "Die Konkurrenz ist enorm groß, und nur ein ganz kleiner Bruchteil schafft es, von diesem Sport zu leben", sagt San Diego Pooth, wie er mit vollständigem Namen heißt. Er zieht nach Berlin, wo der 22-Jährige Digital Entrepreneurship studiert und ein Start-up gründet. Welche neuen Projekte jetzt anstehen, das verrät Diego Pooth in der "NDR Talk Show". Joachim Meyerhoff und Bruno Alexander, Schauspieler Das Leben des Autors und Schauspielers Joachim Meyerhoff klingt wie Literatur, und seit 2011 schreibt er darüber: aufgewachsen auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik in Schleswig-Holstein, der frühe Unfalltod seines Bruders, Legasthenie, ein Hirnschlag vor sieben Jahren. Die Biografie des 58-Jährigen trägt die Dramaturgie seiner inzwischen sechs autobiografischen Megabestseller bereits in sich. Jetzt kommt die Verfilmung seines dritten Buchs in die Kinos: In "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" geht es um seine Anfänge als Schauspieler. Als er an der Münchner Schauspielschule angenommen wird, zieht er zu seinen exzentrischen Großeltern in eine großbürgerliche Villa in Nymphenburg. Gespielt wird Joachim Meyerhoff im Oliver Masucci, Schauspieler Wenn Oliver Masucci heute noch mal über seinen Beruf entscheiden müsste, würde er sich für einen anderen Weg entscheiden, als nach dem Abitur Schauspiel zu studieren. Geschichte würde es stattdessen wahrscheinlich werden, denn er habe ein großes Interesse an Menschen, Orten, Technik und Historie und beschäftige sich gern mit der Vergangenheit: "Ich habe dieses große Bedürfnis danach, noch mehr zu wissen und mehr zu verstehen, warum wir da stehen, wo wir sind, wie wir da überhaupt hingekommen sind", sagt Oliver Masucci, Jahrgang 1968. In den letzten Jahren hat er immer zehn Monate im Jahr irgendwo auf der Welt gedreht, darunter die Filme "Enfant Terrible" und "Schachnovelle" für die er den Bayerischen Filmpreis und den Deutschen Filmpreis erhält. Jetzt ist er im Kino im zweiten Teil der Verfilmung der erfolgreichen Buchreihe "Woodwalkers" zu sehen: als Mentor eines Jungen, der sich vom Menschen in einen Puma verwandeln kann. Maren Ruesch, Dorfkümmerin Weil immer mehr alte Menschen auf dem Land einsam und hilfsbedürftig sind, gibt es in der Gemeinde Schenefeld seit gut einem Jahr eine "Dorfkümmerin": Maren Ruesch. Die 46-Jährige betreut insgesamt 13 Dörfer, macht Hausbesuche, hilft bei kleineren Einkäufen, Arztbesuchen und Formularen. Ihre Klienten sind in der Regel Senioren, viele davon alleinstehend und eingeschränkt in ihrer Mobilität. Es sind Menschen, die außer zu Maren Ruesch nicht mehr viele soziale Kontakte haben. Wenn Nachbarn oder Verwandte nicht unterstützen können, springt die Dorfkümmerin ein; ein Traumjob für die Wackenerin. Mehr als 800 Einsätze hat sie bereits hinter sich. Ihr Motto: Miteinander statt nebeneinander. Keiner sollte allein und einsam sein.

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