Miss Daisy und ihr Chauffeur
Drama (USA 1989)
Südstaaten der USA, 1940er Jahre: Als die jüdische Witwe Daisy eines Morgens den Vorwärts- mit dem Rückwärtsgang vertauscht und ihren Chrysler in den Vorgarten der Nachbarn setzt, entscheidet ihr Sohn Boolie, dass sie nicht mehr selbst Auto fahren soll. Er engagiert den ebenso betagten Hoke als Chauffeur. Die pensionierte Lehrerin schämt sich für ihren Unfall, versucht jedoch, sich davon nichts anmerken zu lassen. Verbissen und schlagfertig wehrt sie sich gegen die Bevormundung durch ihren Sohn und gegen Hoke, einen Schwarzen, von dem sie sich nicht fahren lassen will und den sie tagelang nur im Haus herumsitzen lässt. Doch Daisy braucht das Auto, und Hoke braucht einen Job. Langsam nähern sich die beiden an. Können sie vielleicht etwas voneinander lernen? Der Film thematisiert Sklaverei und Rassismus in den USA ebenso wie antisemitische Vorurteile und einen Bombenanschlag auf eine Synagoge. Die vielfach preisgekrönte Tragikomödie entblößt unverhohlen eine bittere Realität.
- Morgan Freeman (Hoke Colburn)
- Jessica Tandy (Daisy Werthan)
- Dan Aykroyd (Boolie Werthan)
- Patti LuPone (Florine Werthan)
- Esther Rolle (Idella)
- Joann Havrilla (Miss McClatchey)
- William Hall Jr. (Oscar)
- Alvin M. Sugarman (Dr. Weil)
- Clarice F. Geigerman (Nonie)
- Muriel Moore (Miriam)
- Sylvia Kaler (Beulah)
- Carolyn Gold (Nachbarin)
- Crystal Fox (Katie Bell)
- Bob Hannah (Red Mitchell)
- Ray McKinnon (Trooper #1)
- Jack Rousso (Slick)
- Fred Faser (Insurance Agent)
- Indra A. Thomas (Soloist)
- Dean DuBois (Commerce Club Member)
- Jay Freer (Extra at MLK Speech)
- D. Taylor Loeb (Girl at Temple)
- Alfred Uhry (screenplay)
- Bruce Beresford
- Martha M. Elcan (second assistant director)
- Katterli Frauenfelder (first assistant director)
- FSK 6
